Der Krieg ist wohl das schlimmste was es im Leben passieren kann. Vor allem, wenn man sein Zuhause innerhalb von wenigen Minuten verlassen muss uns ins Ungewisse geworfen wird. Und wen betrifft es am meisten? Die Zivilbevölkerung – ältere Leute, Fraun und Kinder. Darunter auch Mädchen.

Ich bin neulich auf einen Artikel bei “Der Spiegel” gestoßen wo die Geschichte von Gabi Köpp erzählt wurde, vor allem über den ersten Tagen der Flucht.


Über die 14 Tage und die Vergewaltigungen hat Gabriele Köpp ein Buch geschrieben: “Warum war ich bloß ein Mädchen?” Das Buch ist ein einzigartiges Dokument. Unter eigenem Namen und aus eigenem Antrieb hat noch keine Frau, die in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs vergewaltigt worden ist, über diese Erlebnisse geschrieben und sie zum Hauptthema eines Buches gemacht.

“Der Spiegel” beschreibt auch gegenwärtige wissenschaftliche Forschungen zu diesem Thema. Bis jetzt gab es kaum Dokumente, die die Augenzeugen geschrieben haben und das noch unter eingenem Namen. Was für eine vergewaltige Frau besonders schwierig ist.

Ich selbst habe eine 10-jährige Tochter und kann mir solche Situation kaum vorstellen. Ehrlich gesagt ich vermeide auch ganz bewusst solche Geschichten. Ich weiss nicht was meinen Großmüttern passiert ist als die Russen am 24. Januar 1945 Gleiwitz “befreiten”. Ich hoffe sie wurden verschont – in der Familie wurde nichts erzählt. Aber es ist auch kein Beweiss. Und ich bete, dass es nie meiner Tochter oder mir passiert.

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März 10, 2010 · Eintrag unter Informationsquellen, Ostpreußen, Westpreußen  

Die Adresse der Vorfahren ist für die meisten Ahnenforscher von großer Bedeutung. Wenn man etwas Glück hat, steht das Wohnhaus noch heute und Sie können es besuchen.

Woher bekommt man aber die Adresse? Aus den Erinnerungen, alten Dokumenten, oder aus einem damaligen Adress- oder Telefonbuch. Die Adressbücher sind wertvoller, weil sie alle Bürger (oder besser gesagt die Hauptpersonen der Familien) enthalten; das Telefon war vor 1945 doch nicht so verbreitet wie heute.

In einem Adressbuch können sie auch die Nachbarn kennen lernen. Meine Urgroßeltern haben gegenüber den Urgroßeltern meines Mannes gewohnt – ich wette, sie haben sich gekannt. Und vielleicht finden Sie die Nachbarn als Trauzeugen, Paten oder Freunde Ihrer Vorfahren wieder? Die Nachbarbeziehungen waren früher viel enger.

Für die Aufindung der Adressbücher würde ich heute die polnischen Digitalbibliotheken empfehlen. Weiter lesen

März 3, 2010 · Eintrag unter Informationsquellen  

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